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Bei Heuschnupfen Eigenbluttherapie

Für manche Menschen ist die Vorstellung eine Heilung durch eigenes Blut zu erzielen eine ganz dubiose. Allerdings wird gerade bei Heuschnupfen geplagten Patienten eine Eigenbluttherapie befürwortet. Wie auch bei der Hyposensibilisierung sollen so die eigenen Abwehrstoffe im Körper trainiert werden. Ob diese Therapie die richtige für Sie ist, sollte getestet werden, denn diese stellt zumindest eine Therapie ohne Nebenwirkungen dar.

Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiztherapie, bei der entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut reinjiziert wird. Es werden verschiedene Immunreaktionen ausgelöst, da der Körper das reinjizierte Blut, das sich durch den Aufenthalt außerhalb des Körpers verändert hat, als Fremdkörper oder einen pathogenen Reiz erkennt und Abwehrreaktionen in Gang setzt. Da durch die Aktivierung der Abwehrkräfte außerdem die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt werden, kann die Eigenbluttherapie auch als Umstimmungstherapie bezeichnet werden. Durchschnittlich werden acht bis zehn Behandlungen durchgeführt. Bei Heuschnupfen sollte die Behandlung in der beschwerdenfreien Zeit gemacht werden.