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Heuschnupfen oder Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine nichtansteckende Hautkrankheit deren Auslöser eine allergische Reaktion ist. Neurodermitis ähnelt dem Krankheitsbild des Heuschnupfen sehr und wird dadurch auch sehr oft mit dem Heuschnupfen in Verbindung gebracht.

Neurodermitis tritt vorwiegend bei Kindern und sehr jungen Erwachsenen auf. Das körpereigene Abwehrsystem produziert oft heftige Abwehrreaktionen gegen harmlose Stoffe aus der Umwelt wie zum Beispiel Nahrungsmittel, Blütenpollen oder Hausstaub. Die Anzeichen für Neurodermitis sind besonders starker Juckreiz in den Gelenkbeugen, Hals und Nacken. Genau an diesen Stellen ist die Haut dann sehr trocken und kann durch das Kratzen Risse bekommen und manchmal auch blutig gekratzt werden.

Leidet man an Neurodermitis, ist die Haut wesentlich trockener als eine normale Haut. Die normale Haut besitzt eine Speicherfähigkeit von Feuchtigkeit die bei Neurodermitis erkrankten Personen vermindert ist. Außerdem weist die erkrankte Haut einen Mangel an bestimmten Hautfetten auf. Deshalb ist die Haut rau und neigt zu Schuppen.

Neurodermitis wird unterschiedlich behandelt. Zum einen mit meist Kortisonhaltigen Cremes und/oder mit Tabletten. Ob und wie stark Neurodermitis ausbricht, hängt häufig von unterschiedlichen Umwelteinflüssen ab. Eine besondere Reizung der Haut verursacht zum Beispiel psychischer Stress, Angst, Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel oder Infektionen.